dgv1823-traditionsgesellschaft

Köln, den 11.11.2021

Die Grosse von 1823 wird zur Traditionsgesellschaft ernannt

Beim Der „Grosse“ Kölsche Countdown vergangenen Donnerstag wurde unserer Gesellschaft vom Festkomitee Kölner Karneval der Ehrentitel „Traditionsgesellschaft“ zuerkannt.

Mächtig stolz blicken wir mit breiter Brust auf das anstehende 200-jährige Jubiläum, welches wir mit einem ganz besonders GROSSEN Kölschen Countdown 2022 einläuten werden.

An dieser Stelle nochmals Herzlichen Dank an das Festkomitee für diese besondere Auszeichnung.

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Köln, im September 2021

Die Grosse von 1823 öffnet sich für Frauen

Fast 200 Jahre seit ihrer Gründung im Jahr 1823 war die Grosse von 1823 eine reine Herrengesellschaft. Die Satzung sah vor, dass eine Mitgliedschaft im Verein nur männlichen Personen über 18 Jahren möglich war. Das ist historisch und gesellschaftspolitisch begründet. Am Anfang waren die Karnevalsgesellschaften meist reine Männerdomänen. Frauen durften nur die besonderen Damenkomitees oder besondere festliche Anlässe, wie Maskenbälle, besuchen. Die ersten Damenkomitees gab es in Köln schon in den 1830er Jahren; ab den 1880er Jahren entstanden Karnevalsgesellschaften, in denen auch Frauen Mitglieder werden konnten. Dies, obwohl Köln den Frauen bereits im Mittelalter und in der Frühneuzeit mehr rechtliche und wirtschaftliche Möglichkeiten geboten hat, als jede andere europäische Stadt.

Natürlich wurden die Ehefrauen und Partnerinnen der Senatoren bei jeder Gelegenheit eingebunden, sei es bei Stammtischen, Familienausflügen und auf den Veranstaltungen in der Session. Auch wurde ein Freundes- und Förderkreis der Grossen von 1823 gegründet, in dem nicht nur die Ehefrauen und Partnerinnen, sondern auch andere Personen Mitglied werden und am Vereinsleben teilhaben konnten. Die Senatsabende, die Mitgliedschaftsrechte sowie das Tragen des Fracks blieben jedoch den Herren und Mitgliedern der Gesellschaft vorbehalten.

Dies ist auf der Jahreshauptversammlung am 24.09.2021 auf Antrag des Vorstandes nach ausführlicher Diskussion mit sehr großer Mehrheit geändert worden. Mit der Eintragung der Satzungsänderung spielt das Geschlecht für eine Mitgliedschaft nun keine Rolle mehr. Willkommen sind alle Menschen ab einem Alter von 16 Jahren, die das Leitbild der Grossen verkörpern möchten und den gesellschaftlichen Wandel im Kölner Karneval ausgewogen zwischen Tradition und Moderne – auch weit über 2023 hinaus – unterstützen und fördern möchten.

Zur Tradition gehört zwar auch die Weitergabe von Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuchen oder Sitten. Eine Tradition ist jedoch kein starres Gebilde, sondern sie darf nicht nur, sie muss sich den geänderten Lebensbedingungen und Gesellschaftsformen stellen. Nur dadurch kann auf Dauer eine Tradition überhaupt überleben. Tradition ist eben nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers (Jean Jaurès). Dem längst vollzogenen gesellschaftlichen Wandel hat sich nun auch die Grosse von 1823 in einem sehr wichtigen und bedeutungsvollen Schritt gestellt. Das im kommenden Jahr bevorstehende 200-jährige Jubiläumsjahr (Auftakt am 11.11.2022) war ein willkommener Anlass für diesen überfälligen Schritt.

Herzliche Grüße,
Sören Riebenstahl
Schriftführer & Pressesprecher

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Köln, den 30.01.2020

Der neue Sitzungsleiter der Grossen – in der WDR Lokalzeit

PK KippaKöpp

Köln, den 19.10.2019

EIN „GROSSES“ ZEICHEN – FLAGGE ZEIGEN GEGEN RECHT, AUCH AM 11.11.2019

Erschüttert durch die Vorfälle in Halle will „Die Grosse“ nun das ernste Thema Antisemitismus aufgreifen und ein deutliches Zeichen dagegen setzen. Als älteste Karnevalsgesellschaft Kölns, aus der viele andere hervorgegangen sind, will sie beweisen, dass Karneval nicht nur feiern, sondern auch Engagement bedeutet.

Das wollen wir nun gemeinsam mit der jüdischen Karnevalsgesellschaft Kölsche Kippa Köpp auf dem diesjährigen „Grossen“ Kölschen Countdown am 11.11.2019 zeigen. Wir wollen das Forum von mehr als 10.000 Besuchern am Tanzbrunnen nutzen, um ein Zeichen zu setzen – gegen Antisemitismus, Gewalt und Fremdenhass.

alaaf und helau sitzung

Köln, den 26.09.2019

Paukenschlag im rheinischen Karneval

Die ältesten Vereine der beiden Karnevalshochburgen, die „Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln“ und der „Allgemeine Verein der Karnevalsfreunde Düsseldorf e.V. (AVDK)“, präsentierten am Donnerstag, 26. September 2019, im Gürzenich, die 1. Köln-Düsseldorfer Karnevalssitzung.

Bei der Pressekonferenz im Gürzenich standen die beiden Präsidenten der Gesellschaften, Univ.-Professor Dr. Dr. Joachim Zöller und Stefan Kleinehr für umfangreiche Informationen zu diesem besonderen Ereignis zur Verfügung.

Pressestelle

Ihr Ansprechpartner

Sören Riebenstahl
Schriftführer & Pressesprecher
Neue Maastrichter Str. 3
50672 Köln

Tel.: +49 (0) 2202 933016
pressesprecher@dgv-1823.de

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